Marken im Onlinestrudel

Wie soziale Medien das Markenverhalten ändern

Die Digitalisierung der Gesellschaft hat das Kommunikationsverhalten grundlegend verändert: die Marktkommunikation hat sich von einer unsystematischen Kommunikation der 50er Jahre und einer Zielgruppenkommunikation der 70er Jahre zu einer Beziehungskommunikation heute gewandelt. Die klassische massenmediale Einweg-Kommunikation verliert ihren Leitcharakter und macht dem Internet und der Interaktion mit dem Kunden Platz. Dreiviertel der Deutschen sind inzwischen online und dabei ist jede Altersgruppe vertreten.  Zudem bietet das Internet eine hohe Reichweite.

Die meisten Interaktionen finden in den sozialen Netzwerken statt. Die Fans, Follower und „Gefällt-mir“-Bewunderer sind nur einen Klick von den Marken entfernt. Dies haben auch die Unternehmen registriert und haben sich im Verlauf der Zeit ihre Kommunikationskanäle online geschaffen.
Im aktuellen „Facebook Markenranking 2012“ von Markenlexikon.com steht Adidas als einzige deutsche Marke mit 53 Millionen Fans unter den Top Ten auf Platz 6, knapp hinter Coca Cola und vor Starbucks. Adidas hat aufgeholt, denn im letzten Jahr war der Sportartikelhersteller noch auf Platz 13 mit 18 Millionen Fans.

Die Entwicklungen im World Wide Web zeigen, dass Markenführung online wichtiger denn je geworden ist. Eine starke und erfolgreiche Marke integriert ihre Zielgruppen in die Markenausrichtung und bietet gleichzeitig die Chance die Marke online erlebbar zu machen. Denn durch Kommunikation entsteht Identität. Und Identität schafft Differenzierung und sorgt für Wiedererkennung. Hierbei ist die richtige Strategie gefragt. Eine Corporate und Brand Identity Strategie, die als Basis für die Onlinekommunikation dient.

Stefanie Schatz

Stefanie Schatz

Beraterin bei Dietrich Identity
Ihren Magister in Sprachwissenschaften und Psychologie hat sie um ein Diplom als PR-Beraterin erweitert. Heute teilt Stefanie Schatz ihre Erfahrungen auch als Dozentin an diversen Akademien.
Stefanie Schatz
2 Kommentare
  1. Nobuaki
    Nobuaki says:

    Ich denke, das diese Marketing- Strategie sich noch viel weiter verbeeitrn wird, als es ohnehin schon der Fall ist. Der Endkonsument will Nischenprodukte haben, er will das, was selten und individuell ist. Durch Longtail Marketing ist es auch gerade ffcr viele kleinere Firmen mf6glich einen grf6dferen potenziellen Kundenkreis direkt anzusprechen. Ja es ist erstrebenswert. So kann durch das Internet gezielt geworben werden, z.b. in Communities, ect. Die Meinung der privaten Experten , welche Blogs verfassen ist ffcr Spartenprodukte von enormer Bedeutung. Durch Abwicklung des Kaufs mittels Internet sind die Firmen unabhe4niger in Ihrem Standort geworden. Das hat zur Folge, dass es sich lohnt mehr, oder sogar nur noch die Nische zu bedienen, da sich das Marketing ffcr solche Produkte relativ preisgfcnstig gestaltet. Umso besser wenn man eine gute und ordentliche Softwarelf6sung am Start hat. Das vereinfacht die ganze Sache ungemein, und kommt letztlich allen Beteiligten zugute. In diesem Sinne. netten Grudf

    Antworten
    • Stefanie Schatz
      Stefanie Schatz says:

      Hallo Nobuaki,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Das sehe ich auch so: eine individuelle Strategie oder ein individuelles Produkt trägt zur Differenzierung zum Wettbewerb bei. Die Markenführung online basiert auf dieser Individualität, mit welcher man die eigene Markenidentität entwickelt. Kleine und große Firmen profitieren hierbei ungemein von dieser Entwicklung, wie von Dir bereits geschrieben.

      Antworten

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.