Die Wirtschaft boomt, die Suche nach guten und qualifizierten Mitarbeitern hat ein neues Hoch erreicht. Da lohnt es sich Fragen rund um das Thema berufliche Veränderung zu stellen. Ob gewollt oder manchmal auch ungewollt, manchmal bewusst oder unbewusst als Wunsch nach Aufbruch zu etwas Neuem.

Es kann auch ein anderer Antrieb sein: Zum Beispiel fehlende neue Herausforderungen, steigender Frust oder einfach – war das alles?

Die Entscheidung für eine berufliche Veränderung fällt manchen leicht, anderen weniger.

Doch was sind gute Gründe für einen Wechsel? Und sollte ein anstrengender Chef oder mehr Geld eine Motivation sein? Das optimale Timing? Wie finde ich das Richtige für mich und wo suche ich im Zeitalter des Internets? Ist eine 5 vorne im Alter schwieriger zu vermitteln als eine 4 am Anfang? Spannende Fragen für alle auch ohne konkreten Veränderungswunsch.

Die Working Moms stehen dafür, dass Frauen selbstverständlich beides haben können – Kinder und Karriere. So hat es natürlich gepasst, dass wir einen Diskussionsabend zum Thema „Mein eigener Weg zur beruflichen Veränderung, geplant oder ungeplant“ als Podiumsdiskussion im Hotel Platzl in München organisierten.

Für den Abend organisierte ich als Patin zwei Referentinnen, die die Fragen der anwesenden Frauen beantworten sollten, die sich alle in leitenden Positionen befinden. Für Karin Scholl, die als selbständiger Coach seit 2002 tätig ist und sich auf das Coaching von Frauen spezialisiert hat, ist das Coaching persönliche Beratung und individuelle Hilfe. Sie analysiert lösungs-orientiert die Anliegen ihrer Klienten und erarbeitet gemeinsam Entscheidungssituationen. Sie sieht sich als Katalysator, der Ressourcen aktiviert und neue Perspektiven aufzeigt.

Die zweite in der Runde war Mila Glier. Sie ist Managing Consultant & Partner bei von Rundstedt, dem deutschen Marktführer für Outplacement-Beratung und verantwortet die Leitung der Kundenberatungsaktivitäten in Bayern. Ihr Branchenfokus liegt in den Bereichen IT, TK, Elektrotechnik sowie Banken und Medien.

In der Diskussion kam zum Beispiel die Frage auf, ob es noch Sinn macht sich ab einem gewissen Alter zu verändern. Die Referentinnen sagten, dass man auch ab 50 genauso noch Chancen als Frau hat sich beruflich zu verändern, wie ab 40. Es gilt eben nur längere Suchzeiträume einzuplanen. Ab 40 ist die Suche schneller erfolgreich.

Tipps gab es auch im Umgang mit den Netzwerken  XING und LinkedIn. Investieren Sie Zeit in die Keyword-Recherche! Finden Sie heraus, welche Keywords ein Headhunter bei der Suche nach einer Stelle nutzen würde. Tools wie Google Trends oder AdWords helfen Ihnen dabei, die besten Schlagwörter zu identifizieren.

Kleiner Tipp: Ab und zu mal die Stellenausschreibungen der Konkurrenz lesen und darauf achten: Welche Keywords benutzen die?

Verstärkt man sein XING oder LinkedIn Profil mit diesen Keywörtern wird man folglich einfacher von Headhuntern gefunden.

Weitere Aspekte waren Sich immer wieder zu hinterfragen: WARUM will ich mich beruflich verändern? Nur mehr Gehalt oder ein nerviger Chef alleine sind selten ausreichende Gründe. Das wichtigste aber ist rechtzeitig ein Netzwerk aufzubauen, auf das man jederzeit zurück greifen kann.

Hier sind die Working Moms natürlich ganz vorne beim Netzwerken mit dabei, denn mit 500 Mitgliedern haben wir ein aktives Netzwerke in ganz Deutschland. Und freuen uns über neue engagierte Mitglieder.

Elke Walther

Elke Walther

Prokuristin bei Dietrich Identity
Kreativität, Zielstrebigkeit und positives Denken zeichnen sie aus. Ihre besondere Leidenschaft gilt der Führung und Zusammenarbeit mit Menschen aus den unterschiedlichsten Branchen.
Elke Walther
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