Glossar

Agenda Setting
Aktive Thematisierung meinungsbildender und kompetenzstützender Themen in Medien.

Awareness
Bekanntheit einer Marke oder eines Anbieters beim Kunden/Verbraucher. Wird in der Regel über die gestützte bzw. ungestützte Bekanntheit gemessen.

Anwendungen
Bezeichnung für die unternehmensspezifischen Kommunikationsbedürfnisse auf die ein Corporate Design angewendet wird. (z.B. Geschäftspapiere, Fahrzeugbeschriftung, Wegeleitsysteme, etc.).

B2B – Business to Business
Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen (Bsp. Automobilindustrie und Zulieferindustrie).

B2C – Business to Consumer
Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und Endverbrauchern.

Marke
Das sichtbare, spürbare und glaubwürdige Image, das man mit einem Unternehmen, einem Produkt oder einer Dienstleistung verbindet und damit eindeutig Differenzierung und Relevanz schafft.

Branding
Entwicklung, Festlegung und Pflege einer Unternehmens- oder Produktmarke

Brand Communications
Wertehaltung über eine Marke transportieren.

Brand Publicity
Mit Werbung eine Marke aufbauen.

Claim
Werbeslogan mit hohem Wiedererkennungswert für das Produkt oder die Dienstleistung.

Corporate Behaviour
Alles Werte, Leitlinien und Muster die das Verhalten einer Organisation bestimmen. Diese können bewusst geprägt und gepflegt werden.

Corporate Citizenship
Jede Organisation ist ein Teil der sie einschließenden Umwelt und somit Träger gewisser “Bürgerpflichten”.

Corporate Communications
Unternehmen kommunizieren vielgestaltig mit ihrer Umwelt.

Corporate Culture
Jede Organisation lebt eine bestimmte Kultur. Diese Kultur kann auch beeinflusst und geformt werden.

Corporate Design
Das sichtbare Erscheinungsbild nach innen und außen durch ein firmenspezifisches Gestalten aller relevanten Kommunikationsmaterialien. Das Corporate Design unterteilt sich in Grundelemente und Anwendungen.

Corporate Design Manual
Die gedruckte oder digital gestaltete Sammlung aller Gestaltungsrichtlinien im Unternehmen. Dient als Anleitung für alle Mitarbeiter im Unternehmen, die mit der Entwicklung und Gestaltung von Kommunikationsmittel zu tun haben.

Corporate Identity
Die Gesamtheit der Kommunikations-, Marken-, Gestaltungs- und Verhaltensweisen einer Unternehmung lassen sich als Corporate Identity zusammenfassen. Ein Strategisches Konzept bildet die Grundlage zur Profilierung über die koordinierte Identität. Wichtige Dimensionen der Corporate Identity (Unternehmensidentität) sind Leistung (Corporate Performance), Verhalten (Corporate Behaviour) und Erscheinungsbild (Corporate Design). Häufig wird unter dem Corporate Identity Begriff fälschlicherweise nur das Erscheinungsbild verstanden.

Corporate Image
Die Wahrnehmung einer Organisation durch die Öffentlichkeit.

Corporate Performance
Wird in unserem Identitätsmodell als Unternehmensleistung übersetzt und beschreibt Art, Aufbau und Fokussierung der Produkt- bzw. Dienstleistungen eines Unternehmens.

Corporate Sound
Die Entwicklung und Festlegung einer klanglichen Anmutung einer Marke. (bekanntes Beispiel ist der Telekom Sound)

Corporate Values
Siehe Unternehmenswerte.

Customer-Relationship-Management
Beschreibt alle strategischen Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen seine Kundenbeziehungen konkret ausgestaltet und pflegt.

Designstrategie
Beschreibt die konzeptionelle Grundlage eines Erscheinungsbildes, das auf einer Corporate Identity aufbaut.

Design Management
Die Steuerung alles gestaltungsrelevanten Prozesse und Abläufe in einer Organisation.

E-Business
Alle Geschäftsprozesse auf elektronischem Wege (Internet).

E-Commerce
Alle Prozesse die im Rahmen eines Kaufes über das Internet abgewickelt werden.

Erscheinungsbild
Corporate Design auf Deutsch.

Events
In der Regel sind Events bewusst inszenierte Veranstaltungen um Produkte oder Firmen erlebnisorientiert darzustellen oder erlebbar zu machen.

Event Management
Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen.

Financial Relations
Nicht nur börsenkotierte Unternehmen, diese aber besonders, pflegen intensive Beziehungen zur Finanzwelt. Dazu zählen Kontakte über viele Kanäle zu Finanzanalysten, Kredit gebenden Banken, Finanzjournalisten, Aktionären, Rating Agenturen etc.

Grundelemente
Damit beschreibt man innerhalb des Erscheinungsbildes die wesentlichen Elemente wie Farbe, Schrift, Bild und Logotype.

Identität
Wir beschreiben eine Organisation dann mit koordinierter Identität, wenn alle drei Dimensionen Erscheinungsbild, Leistung und Verhalten ein schlüssiges und übereinstimmendes Bild abgeben und somit ein klares Profil entstehen kann.

Image Werbung
Als Imagewerbung wird jene Werbung bezeichnet, die nicht primär Produkte und Leistungen, sondern das Profil eines Unternehmens und seine gesamtheitliche Bekanntheit in den Vordergrund stellt.

Image Aufbau
Durch gezielte Kommunikations- und Werbemaßnahmen lässt sich das über die Identitätsentwicklung entwickelte Profil aufbauen.

Interne Kommunikation
Eine der wichtigsten Anspruchsgruppen sind die Mitarbeiter eines Unternehmens. Die interne Kommunikation beschreibt alle Mittel und Medien die innerhalb der Organisationen zur Anwendung kommen.

Integrierte Kommunikation
Die koordinierten und abgestimmten Kommunikationsaktivitäten einer Unternehmens oder einer Marke im Sinne einer koordinierten Identität.

Investor Relations
Investorenpflege: Klein- und Großaktionäre, Analysten, Institutionelle Anleger, Fondsmanager müssen laufend, zeitgleich und inhaltsgleich über den Stand im Unternehmen informiert werden.

Kommunikation
Kommunikation bezeichnet die Verbindung zwischen Absender und Empfänger entweder über direkte Ansprache oder über dazwischen geschaltete Medien.

Kommunikationsstrategie
Die auf Basis eines Konzeptes entwickelten Kommunikationsmaßnahmen eines Unternehmens.

Kompetenzaussage
Mehrwert oder Kernkompetenz eines Unternehmens, eines Produktes oder einer Dienstleistung in einem kurzen Satz zusammengefasst.

Koordinierte Identität
Siehe Identität.

Launch (Produkt)
Markteinführung eines Produkts.

Leitbild
Die verbindliche Beschreibung des Rahmens für das aktuelle und zukünftige handeln einer Organisation. Elemente des Leitbildes sind Vision, Werte, Leitlinien deren Operationalisierung im täglichen Arbeitsablauf.

Leistung
Siehe Unternehmensleistungen.

Marke
Siehe Brand.

Markenarchitektur
Sie beschreibt die Art, Weise und Hierarchie in der in einem Unternehmen die Marken oder auch Leistungsbereiche benannt und strukturiert sind.

Marktforschung
Beschreibt die systematische Sammlung, Aufbreitung und Auswertung von Daten.

Monitoring
Erfolgskontrolle oder Informationssystem; mit dem Medienmonitoring werden z.B. die Medien auf Berichterstattung zu einem bestimmten Thema oder Unternehmen durchforscht.

Namensfindung
Der Prozess neue Unternehmens- oder Markennamen zu entwickeln und zu schützen.

Öffentlichkeitsarbeit
Alle Maßnahmen die Öffentlichkeit gezielt anzusprechen um Informationen zu geben und Vertrauen zu gewinnen.

One-to-One Marketing
Personalisiertes Marketing. Je besser ein Unternehmen seine Kunden und ihr Verhalten kennt, desto persönlicher kann es auf sie eingehen.

Packaging Design
Die Entwicklung und Gestaltung von Verpackungsformen.

Panel
Wiederholte Befragung einer immer gleichen Personengruppe zu einem Thema.

Perception Management
Die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit kann durch Kommunikation beeinflusst werden. Der jeweilige Zustand der Wahrnehmungshaltung in der Öffentlichkeit prägt aber auch die Kommunikation.

Polaritätenprofil
Instrument zur Erfassung von Ist und Soll Eigenschaften einer Unternehmens- bzw. Markenidentität. Grundlage sind gegensätzliche Begriffspaare.

Positionierung
Aussage, die die Einzigartigkeit und Relevanz eines Unternehmen oder einer Marke beschreibt.

Profilierung
Prozess und Konzeption einer Unternehmens bzw. Markenidentität.

Public Relations
Öffentlichkeitsarbeit oder Kommunikationsformen, die Unternehmen und Organisationen helfen, die Organisationsziele zu erreichen.

Push Strategie
Strategie des Produktabsatzes, bei der große Warenmengen in den Handel abgegeben werden (to push), damit der Handel ein Bedürfnis schafft.

Pull Strategie
Strategie des Produktabsatzes, bei der durch massive Kommunikationsanstrengungen der Kunde in den Handel von selbst gezogen (to pull)wird und das Produkt von selbst verlangt.

Reason why
Grund für das Leistungsangebot von Dienstleistungen und Produkten.

Relaunch
Wiedereinführung oder Reaktivierung eines Produktes oder deiner Dienstleistung.

Reichweite
Anzahl der Personen, die bei einer Kommunikationsaktivität angesprochen werden.

Repositioning
Prozess bei dem Produkte oder Dienstleistungen anders als bisher im Markt positioniert werden.

Reputation Management
Ein Unternehmen kann seinen Ruf in der Öffentlichkeit selber maßgeblich bestimmen.

Slogan
Kurze und einprägsame Kernaussage, sieh auch Claim. Wir oft fälschlicherweise mit Kompetenzaussage verwechselt.

Social Marketing
Marketingaktivitäten, die auf die Lösung gesellschaftlicher Probleme ausgerichtet sind. Soll-Image Gewünschtes Erscheinungsbild/Image.

Sponsoring
Unterstützung von Personen, Organisationen und Anlässen im sportlichen, kulturellen, sozialen und ökologischen Bereich mit Geld, Sachmitteln oder Dienstleistungen zur Erreichung von Marketingzielen.

Stakeholder
Bezugsgruppen wie Mitarbeiter, Kunden, Aktionäre, Lieferanten, Medien usw. die auf das Unternehmen oder die Organisation Einfluss haben.

Sub Brand
Ein Produkt, das sich von der Dachmarke unterscheidet und unter einem gestützten oder individuellen Markenauftritt erscheint.

SWOT Analyse
Eine Untersuchung von Marken nach Strengt (Stärken), Weakness (Schwächen), Opportunities (Möglichkeiten) und Targets (Ziel).

Tonalität
Atmosphäre bzw. Grundton in dem ein Produkt oder eine Marke beschrieben wird.

Trademark
Ein Zeichen, das grafisch wiedergegeben werden kann und die Möglichkeit der Differenzierung hat.

USP – Unique Selling Proposition
Einzigartigkeit von Unternehmen und Angeboten.

Unternehmenswerte
Die festgelegten Werte innerhalb einer Unternehmenskultur. Finden sich zumeist in einem Leitbild. Sie dienen bei allen Aktivitäten einer Organisation den Mitarbeitern und Führungskräften als Orientierungsgrundlage für ihr Handeln.

Unternehmensleistung
Deutsches Wort für Corporate Performance.

Unternehmenskommunikation
Begriff für alle kommunikativen Maßnahmen eines Unternehmens.

Unternehmensstruktur
Organisatorischer Aufbau eines Unternehmens (Tochtergesellschaften, Abteilungen, Stäbe, Beteiligungen).

Unternehmensziele
Strategische Ziele eines Unternehmens nach quantitativen oder auch qualitativen Kriterien. (Kostenführerschaft, spezielle Markt bzw. Zielgruppensegmentierung, Systemführerschaft, Technologieführerschaft, Produkt bzw. Innovationsführerschaft).

Unternehmenspersönlichkeit
Siehe Corporate Identity.

Visionsmanagement
Entwicklung einer unternehmensspezifischen Vision als Basis für die Unternehmens- und Identitätsstrategie.

Wahrnehmung
Die Perzeption von Reizen und deren Interpretation und Kategorisierung.

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