Mehr als jedes andere Kommunikationsmedium ist die Imagebroschüre das Ergebnis eines optimalen Zusammenspiels von Konzept in Bild und Text sowie eines perfekten Prozessablaufs.

Die Imagebroschüre ist heute – trotz Digitalisierung und Webpräsenz – das zentrale Kommunikationsmedium von Unternehmen und Organisationen. Sie beantwortet die Fragen nach dem unternehmerischen Selbstverständnis bezogen auf Vision, Werthaltungen, Historie und Kompetenzen. Sie klärt auf, an wen sich das Unternehmen mit seinen Angeboten richtet, und beleuchtet dabei die Vorteile für die Zielgruppe.

Dabei kommen dem Konzept und der emotionale Einordnung der Haltung der Organisation eine entscheidende Bedeutung zu. Denn Menschen entscheiden sich nicht für Unternehmen. Sie entscheiden sich für den Nutzen, den sie aus den Produkten und Dienstleistungen ziehen, und für das Vertrauen, das sie in diese Organisation legen. Genau hier kommt auch die Unternehmensmarke ins Spiel. Sie fokussiert dieses Vertrauen in einem Symbol.

Der Unternehmensmarke konzeptionell diese emotionale Einordnung in einer Imagebroschüre zu geben, ist die große Herausforderung. Denn für den offline Bereich fehlt es oft an einer überzeugenden Unternehmenspräsentation. Die Imagebroschüre ist dabei, neben der Unternehmenspräsentation, das sinnvollste Instrument der Neukundenkommunikation und -bindung.

Imagebroschüre

Welche Schritte sind beim  Publizieren einer Imagebroschüre zu beachten?

Vier eng miteinander verzahnte Phasen sind das Grundgerüst eines guten Worksflows:

  1. Die Konzeptionsphase: Eine Imagebroschüre besitzt ein roten Faden. Welche Inhalte werden kommuniziert? Wo liegen Schwerpunkte und Kernkompetenz? Gibt es eine Story, die die Gesamtstrategie der Organisation deutlich macht? Im Detail gehören dazu:
    • inhaltliches Konzept
    • gestalterisches Konzept
    • Entwicklung der Designelemente
    • Seitenaufriss
    • Präsentation
  2. Die Realisationsphase: Sind Konzept, Seitenaufriss und gestalterisches Konzept verabschiedet, beginnt die Realisationsphase.
    • Texterstellung
    • Layout der einzelnen Seiten
    • Fotographie
    • Illustration
    • Formale und inhaltliche Korrekturen
    • eventuelle Übersetzungen
    • Lektorat
    • Papierauswahl
    • Veredelung
  3. Die Produktionsphase: Damit ein Qualitätsprodukt entsteht, das neue Kunden und weitere Interessenten überzeugt, ist die Auswahl der richtigen Produktionspartner entscheidend.
    • Reinzeichnung/Lithografie
    • Erstellung des Druck PDF
    • Auswahl der richtigen Druckerei
    • Andruck
    • Druck
    • Programmierung der Online Version
    • Auslieferung
  4. Projektmanagement und Controlling: Damit der komplexe Workflow im „Fluss“ bleibt, sind ein eingespieltes Team, Controlling und Projektverfolgung/Management unbedingte Voraussetzung für eine gute Imagebroschüre.
    • Timings
    • Status Berichte
    • Schulterblicke und Abstimmungen
    • Kosten- und Budgetkontrolle
    • Zeiterfassung

Eine gut gemachte Imagebroschüre erzeugt höchstes Ansehen bei Neukunden und Interessenten. Dieses Vertrauen entsteht durch die Klarheit, die feste Struktur und die Ruhe, die eine Imagebroschüre ausstrahlt. Hochwertig produziert, ist das fertige Ergebnis ein optisches und haptisches Erlebnis in den Händen der Kunden. Und „schwarz auf weiss“ gedruckt, vermittelt das Wort und Bild genau die Glaubwürdigkeit, die der flüchtigen digitalen Welt fehlt.

Fridolin Dietrich

Image und Markenberater bei Dietrich Identity
Der Diplom Kaufmann und Organisationspsychologe ist Gründer von Dietrich Identity und verfügt über zwei Jahrzehnte internationale Praxiserfahrung in Industrie und Beratung. Sein Motto: "Ein Logo ist ein Kennzeichen. Eine Marke hat Werte und Haltung."
Fridolin Dietrich

Letzte Artikel von Fridolin Dietrich (Alle anzeigen)

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.