5 Tipps zur erfolgreichen digitalen Markenführung im Mittelstand

Schon wieder Digital Branding? Ja schon wieder! Wir merken, dass das Thema der digitalen Markenführung Tag für Tag interessanter und wichtiger für unsere mittelständischen Kunden wird. Auch für den Mittelstand bietet das Medium Internet zahllose Perspektiven. Mit diesem Beitrag geben wir 5 Tipps zur erfolgreichen digitalen Markenführung im Mittelstand. Natürlich sind diese Tipps auch für kleine Unternehmen oder Konzerne gültig. In der Auswahl der Tipps haben wir uns jedoch darauf fokussiert jene auszuwählen, die vor allem für den Mittelstand sehr erfolgversprechend erscheinen. Und jetzt gehts auch schon los mit Tipp Nummero Uno…

1. Entwickeln Sie eine Digitalstrategie

Der Aufstieg des Internets kam rasch. Die Möglichkeiten sind unüberschaubar. Kein Wunder, dass viele mittelständische Marketer Dinge ausprobieren und nach dem Prinzip Try and Error Schritt für Schritt vorwärts kommen. Das ist auch gut so! Dennoch empfehle ich dringend darauf zu achten, den roten Faden nicht aus den Augen zu verlieren. Um sich diesen roten Faden überhaupt erst vor Augen zu führen, ist eine Digitalstrategie zu formulieren.

  1. Erörtern Sie die digitalen Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens.
  2. Definieren Sie die internen und externen Zielgruppen im digitalen Bereich.
  3. Legen Sie klare und vor allem SMARTE Ziele für die digitale Markenführung fest (Marketingziele).
  4. Entwickeln Sie geeignete digitale Maßnahmen, die zur Erreichung dieser Ziele führen.
  5. Koppeln Sie auch an jede Maßnahme eine geeignete Zielsetzung zur Erfolgskontrolle (Kommunikationsziele).

2. Definieren Sie KPIs und evaluieren diese regelmäßig

In einem unserer letzten Blogbeiträge haben wir bereits über das Thema KPIs (Key Performance Indikatoren) gesprochen. KPIs sind Kennzahlen zur Erfolgskontrolle. Sie sind grundlegender Erfolgsfaktor für die digitale Markenführung. Entscheidend ist dabei die relevanten KPIs auszuwählen und zu messen, die hinsichtlich Ihrer Ziele auch aussagekräftig sind. Mehr zum Thema KPIs finden Sie im oben verlinkten Artikel.

3. Segmentieren Sie Ihre digitalen Zielgruppen spezifischer

Im besten Fall haben Sie Ihre Zielgruppen bereits im Rahmen Ihrer Digitalstrategie definiert. Das Internet kann, was die Kommunikation betrifft, sehr treffsicher sein. Streuverluste waren gestern. Statt wie analog über einer Zeitungsanzeige 500.000 Personen zu erreichen, von denen Sie 400.000 eigentlich gar nicht erreichen wollen, erreichen Sie auf digitalem Wege lediglich die 100.000 Personen, die Sie auch erreichen möchten. Der Streuverlust entfällt. Sie sparen Geld. Alles was Sie dafür tun müssen, ist Ihre Zielgruppen haarscharf und sehr kleinteilig zu segmentieren. Während in der analogen Mediaplanung die Zielgruppendaten der Medien meist so aussahen:

  1. Männlich
  2. 30-50 Jahre
  3. Akademiker
  4. Überdurchschnittliches Einkommen

Zielgruppendaten in Facebook können z.B. so aussehen:

  1. Weiblich
  2. 30-50 Jahre alt
  3. Hochschulabschluss oder Ausbildung in Grafikdesign
  4. Wohnt in München, Hamburg, Berlin, Frankfurt oder Köln
  5. Hat bereits Kinder
  6. Ist in einer Beziehung
  7. Reist beruflich
  8. Interessiert sich für Yoga, Gesundes Essen und asiatische Kultur

Erkennen Sie den Unterschied? Während analoge Medien Ihnen nur einen Pool von Personen verkaufen können, wo ein bestimmter Prozentsatz Ihre Zielgruppe deckt können Ihnen digitale Medien nur die Personen anbieten, die auch wirklich Ihre Zielgruppe sind. Analoge Mediaplanung ist also vor allem Medienorientiert. Digitale Mediaplanung Personenorientiert.

4. Werden Sie gefunden

Es ist sicherlich kein Geheimnis mehr, dass es für die meisten Unternehmen enorm wichtig ist, von Interessierten und potentiellen Kunden in den Suchmaschinen gefunden zu werden. Das besondere an Suchmaschinenmarketing ist, dass Sie größtenteils mit Personen zu tun haben, die ein aktives Bedürfnis haben. Die aktiv auf der Suche nach Ihren Produkten oder Ihren Dienstleistungen ist. Die eine Kaufabsicht haben. Wer es schafft durch Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung, so viele dieser potentiellen Kunden auf seine Seite zu locken hat gute Aussichten. Nun müssen Sie es nur noch schaffen diese Interessierten zu einem Kaufabschluss zu bewegen oder einen Lead herzustellen. Wie werden Sie aber gefunden? Man unterscheidet in zwei Disziplinen. Search Engine Advertising (SEA) und Search Engine Optimization (SEO). Bei SEA geht es um alle bezahlten Suchmaschinenaktivitäten wie z.B. Google Adwords. Bei SEO geht es um die Rankings Ihrer Website in den organischen (unbezahlten) Suchergebnissen.

5. Generieren Sie automatisch Leads mit Content

Markenführung im digitalen Umfeld bringt unter anderem den enormen Vorteil mit sich, dass einige Aufgaben teil- oder vollautomatisiert ablaufen. Und genau das ist der Punkt, wo Content Marketing richtig interessant wird. Denn Content wie z.B. Leitfäden oder Ebooks, eignen sich perfekt um völlig automatisiert Leads zu generieren. So können Sie auf Ihrer Internetpräsenz Content zum Download anbieten, der für Interessierte verfügbar wird, sobald Sie sich in Ihrem Newsletter angemeldet haben. Über den Newsletter können Sie dann Ihre Produkte/Leistungen vermarkten und Kaufabschlüsse erzielen. Je mehr Leads Sie generieren, desto größer wird Ihr Newsletter-Verteiler. Je größer der Newsletter-Verteiler, desto größer die Umsätze, die Sie über den Newsletter erzielen. Darüber hinaus können Sie über soziale Netzwerke Ihren Content bei relevanten Personen bewerben.

Andreas Lenz

Andreas Lenz

Digital Planner bei Dietrich Identity
Andreas Lenz ist Diplom Kommunikationswirt und hat einen Bachelor-Abschluss in Management & Marketing, der Steinbeis SMI. Mit Leidenschaft und neuen Impulsen berät und begleitet er unsere Kunden in der Entwicklung digitaler Strategien, dem Monitoring und der Markenführung ihrer Marken in sozialen Netzwerken.
Andreas Lenz
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