Generation Z

Für ihre kurze Aufmerksamkeitsspanne und die Flucht ins Digitale wird die Generation Z oft kritisiert und unterschätzt. Doch Markenverantwortliche sollten sich schnell auf die neuen Gewohnheiten und Ansprüche der heute 14-24 Jährigen einstellen.

Was ist so besonders an der Generation Z?

  1. Die Gen Z kennt die vor-digitale Welt nicht mehr, ist mit Social Media, Apps und Sprachsteuerung aufgewachsen. Sie haben gelernt mit der Flut an Informationen um zugehen und treffen wahnsinnig viele Entscheidungen in kürzester Zeit. Um dies zu leisten, suchen sie sich immer einfacher konsumierbare Medien und Inhalte. So geraten textlastige Netzwerke wie Facebook und Twitter ins Hintertreffen gegenüber snackable Content auf Instagram, YouTube und TikTok.
  2. Aufgewachsen mit Photoshop und Filtern ist die Gen Z gegenüber Markenbotschaften kritischer. Green- und Purposewashing werden enttarnt und abgestraft.
  3. So selbstbewusst diese Generation bereits erscheint, ist sie doch auf der Suche nach Identifikation und Anerkennung. Das gelingt einmal natürlich digital in sozialen Netzwerken, aber auch der reale Rückhalt innerhalb der Familie rückt wieder in den Vordergrund.
  4. Während sich die Gen Y noch stark für Ihr eigenes Wohl einsetzen mussten, hat die Gen Z das Privileg, das Große Ganze im Blick zu haben. Hartnäckig, mündig und selbstbewusst setzen sie sich politisch für mehr Nachhaltigkeit und Diversity ein.

Die COVID19-Pandemie hat uns vor Augen geführt, dass bestehende Grenzen verschoben werden können. Nichts scheint mehr unmöglich und jeder kann sich ändern, wenn er muss. Das gibt der Gen Z noch mehr Auftrieb für Ihre Anliegen. Und auch Markenverantwortliche sollten Ihren Horizont entsprechend erweitern.

Generation Z

Wie sollten Markenverantwortliche der Generation Z gegenübertreten?

  1. Jahrelange Markenloyalität gibt es bei dieser Generation nicht mehr und Zeit für eine schlechte User Experience haben die GenZler auch nicht. Marken sollten zunehmend auf Pull statt Push-Kommunikation setzen und Content bereitstellen, der der jungen Zielgruppe Spaß macht und konzentrierte Informationen bietet.
  2. Gegenüber Markenbotschaften ist die Generation Z zugleich anspruchsvoll und skeptisch. Das heißt, Unternehmen müssen sich genau überlegen, wo sich die Interessen der Marke und der Gen Z treffen. Gemeinsame Werte können hier eine gute Basis sein.
  3. Marken müssen für Identifikation und Anerkennung sorgen und der neuen Generation zuhören. Es geht längst nicht mehr nur um den einzelnen GenZler sondern auch um dessen digitale Community als erweiterte Zielgruppe. GenZler werden sich nur für Marken engagieren, die Ihnen auf Ihren bevorzugten Netzwerken, eine Bühne schenken und Ihnen positive Resonanz bei Ihresgleichen schenkt. Will eine Marke sich bspw. als guter Arbeitgeber etablieren, sollte sie den jungen Bewerbern Gründe dafür liefern, die auch in der Community gut ankommen.
  4. Die Gen Z möchte von Marken ernst genommen werden und erwartet, dass Marken eine klare Haltung haben. Echte Markenwerte und der Mut, zu gesellschaftlichen und politischen Themen Stellung zu nehmen, sind der Schlüssel zum Markenerfolg bei den Jungen.
Stephanie Meyer
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