Seit 1. November 2020 verstärkt Isabella Weyers unser Beratungsteam. Im Herbst letzten Jahres hat sie Ihr Studium an der Mode und Design Akademie in München abgeschlossen und nach ein paar freien Branding-Projekten für Start-ups wird sie jetzt bei uns durchstarten.
Aber wer jetzt dachte als Designerin, der wird überrascht sein. Sie möchte Ihre Begeisterung für die Markenarbeit in der Beratung leben und so als Markenberaterin künftig Erfolge feiern. Aktuell startet sie als Projektmanagerin in einem neuen Projekt für das kbo-Kinderzentrum.
Aber erfahrt hier mehr über Isabella.

Wer bist Du?

Ich bin die Isabella Weyers, ein Münchner Kindl und schätze meine Heimatstadt sehr mit der hohen Lebensqualität, die sie zu bieten hat. Jedoch zieht es mich, wann immer ich die Zeit dazu finde, ans Meer – die größte Inspirationsquelle für mich, abseits jeglicher Medien.

Als Markendesigner bin ich nicht nur ein kreativer Freigeist, sondern auch zielorientierter Stratege. Bereits während meines Studiums habe ich Marken unterschiedlichster Größen in Corporate Themen betreut und neue Identitäten für Startups von Beginn an mit aufgebaut.

Innerhalb der Entwicklung von Kommunikationsstrategien und Corporate Identity-Maßnahmen konnte ich hierbei immer wieder eine vorherrschende Misskommunikation zwischen Strategen und Designer feststellen. So haben sich gute Markenstrategien im Sand verlaufen und starke, überzeugende Branddesigns wurden verworfen.

Aufgrund dieser Erkenntnis, sehe ich meine Position heute an der Schnittstelle zwischen Konzeption und Gestaltung. Mit einem geschulten Auge für starke Markendesigns, sowie einem Verständnis für funktionierende Strategien, behalte ich die Gesamtheit einer Corporate Identity im Blick.

Was hat Dich zu Dietrich Identity gebracht?

Um es auf den Punkt zu bringen: Der Golden Circle von Simon Sinek.

Jedes Designprojekt in meinem Portfolio beginnt mit einer Positionierung anhand der drei Fragen „Why? How? What?“. So habe ich für jede Markenentwicklung ein strategisches Grundgerüst, das mir „on-brand“ Gestaltungen ermöglicht. Für Fridolin Dietrich war es genau diese Herangehensweise, die Ihn neugierig gemacht hat. Die abschließende Frage in meinem ersten Vorstellungsgespräch, ob ich mir auch vorstellen könnte, primär als Markenberater zu arbeiten, erklärte mir dann auch die vielen Fragen fernab von Designthemen.

In vielen Agenturen muss ich mich entscheiden: Design, Strategie oder Beratung. Jetzt bin ich froh, hier die Möglichkeit zu bekommen, in jedem dieser Bereiche weitere Erfahrungen zu sammeln und an der Entwicklung ganzheitlicher Markenkonzepte zu arbeiten – zusammen mit einem sympathischen und kompetenten Team, das meine Passion für starke Marken teilt.

Worauf freust Du Dich bei Dietrich Identity am meisten?

Am geplanten Relaunch des visuellen Erscheinungsbildes von Dietrich Identity mitzuwirken, darauf freu ich mich ganz besonders! Selten hat man die Chance, visuelle Veränderungen am Corporate Design des eigenen Arbeitgebers vorzunehmen. Dabei hat man doch gerade dort das beste Gefühl dafür, ob der visuelle Look zur Gesamtstrategie des Unternehmens beiträgt. Im Branddesign geht es nicht nur um Ästhetik. Strategie und Kreativität müssen hier zusammenspielen, um Haltungen und Versprechen des Unternehmens visuell zu transportieren.

„Good design is good business”.

Was ist Deine „Superpower“?

Eine gesunde Mischung aus Flexibilität und Pragmatismus, sowie meine Offenheit und Euphorie für Neues.

Was magst Du gar nicht?

Fehlende bzw. unklare Kommunikation, Humorlosigkeit, Unzuverlässigkeit, fehlende Wertschätzung

Was ist das Wichtigste für Dich im Leben?

Ich lege sehr großen Wert darauf, Ziele, Träume und Pläne im Leben zu haben, die man aus voller Überzeugung verfolgt. Quasi meine persönliche Vision und Mission, an der ich jeden Tag ein bisschen weiter arbeiten kann.

Was fasziniert Dich in Sachen Marke aktuell besonders?

Ich finde es durchaus faszinierend, dass sich starke Marken wie Google heutzutage noch schwer zu erklärende Design Faux Pas leisten. So finde ich bspw. für den neu überarbeiteten Look der G Suite Icons (jetzt: Google workspace) kaum positive Argumente. Abgesehen von dem einheitlicheren Look, nimmt mir das Redesign einen Großteil der Orientierungspunkte durch Stil- und Farbvereinheitlichungen. Nicht gerade ein positiver Einfluss auf die User Experience.

Welche Top-Empfehlung hast Du schon heute in Sachen Kommunikation?

„keep it simple, stupid“

Welchen Blog oder welchen Podcast empfiehlst Du unbedingt zu lesen und zu hören?

Zwar eher der Rubrik Videodokumentation zuzuordnen, gebe ich an dieser Stelle gemäß dem Motto „Ideas worth spreading“ eine klare Empfehlung für die aufgezeichneten Vorträge der jährlich stattfindenden Innovationskonferenz ab. In den sogenannten TED-Talks teilen Fachleute und Experten ihre Ideen und Visionen zu Themen wie Technology, Entertainment, Design, Business, globale Themen, Kultur, Wissenschaft und Kunst innerhalb von wenigen Minuten.

Absolut inspirierend und motivierend!

Wie gehts weiter für Dich?

Zu Corona-Zeiten kann ich auf diese Frage leider keine Antwort geben – in 2020 läuft ja sowieso alles anders als gedacht. Auf alle Fälle freue ich mich jetzt erstmal auf die­­­ kommende Zeit im Dietrich Identity Team und auf  alle spannenden Herausforderungen, die dieses verrückte Jahr noch zu bieten hat.

 

Liebe Isabella, herzlich willkommen im DID-Team.

Isabella Weyers
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