Ein Praktikum bei Dietrich Identity

Drei Monate Praktikum gehen schneller vorbei als gedacht. So geht es zumindest mir. Als ich Mitte April mein Praktikum bei Dietrich Identity begann, stand der Sommer erst noch vor der Tür, die Bundesliga lag in den letzten Zügen und die Fußball-EM in Frankreich sollte in acht Wochen beginnen. Inzwischen ist das alle vorbei. Der FC Bayern ist mal wieder Meister geworden, die deutsche Nationalmannschaft im Halbfinale gegen Frankreich ausgeschieden und wir hatten tatsächlich bereits ein paar schöne Sommer-Tage. Nebenbei hat sich etwas mehr als die Hälfte der Briten dazu entschlossen die EU zu verlassen und Donald Trump ist der Kandidat der Republikaner bei der kommenden Wahl des US-Präsidenten.

Aber warum erzähle ich das alles? Das macht für mich nochmal deutlich was in den letzten drei Monaten alles passiert ist und wie schnell die Zeit vergangen ist. Mit dem fast zu kurzen Praktikum habe ich nach meinem Bachelor-Abschluss erste berufliche Erfahrungen sammeln können. Und in dieser Zeit habe ich eben so viel Neues gelernt wie im Sport und in der Politik passiert ist.

So langsam verstehe ich wie die Marken- und Kommunikationsberatung funktioniert. Welche Modelle und theoretischen Prozesse  tatsächlich funktionieren, welche Schritte in der Beratung wichtig sind und welche Bereiche in der Praxis keine oder nur eine sehr kleine Rolle spielen. Außerdem habe ich Einblicke in den Arbeitsalltag einer Agentur sowie in die Kundenaquise und die Kunden-Betreuung gewonnen. Ich konnte überprüfen wie ein Briefing in der Realität aussieht, was man den einzelnen Kunden tatsächlich anbieten kann und wie man seine Vorschläge präsentieren muss. Vieles davon habe ich allein durchs Zuhören und Zuschauen erleben dürfen, Einiges aber auch durch meine Aufgaben. Die zwei Highlights des Praktikums waren definitiv meine zwei Präsentationen vor Kunden. Zum einen durfte ich ein selbstentwickeltes Kommunikationskonzept vorstellen und zum anderen eine Wettbewerbsanalyse. Aber nicht nur diese zwei großen Projekte waren spannend. Auch die vielen kleinen Aufgaben und Zuarbeiten hatten ihren Reiz. Bei allen meinen Aufgaben durfte ich sehr selbständig arbeiten, bekam aber auch die Unterstützung die ich benötigte. Generell möchte ich an dieser Stelle hervorheben, dass ein Praktikum bei Dietrich Identity eben nicht nur aus Kaffee holen, Telefon-Dienst oder kleinen Zuarbeiten besteht. Natürlich musste ich auch mal ein Protokoll schreiben oder kleinere Besorgungen machen, aber der Großteil meiner Arbeit waren immer kleinere oder größere Projekte, deren Ergebnisse tatsächlich auch Verwendung fanden. So habe ich auch an Besprechungen und Brainstormings teilgenommen und durfte meine Meinung zu den Themen äußern. Für einen gerade erst ausgelernten Studenten ohne viel Berufserfahrung habe ich hier, bei Dietrich Identity, die Möglichkeit bekommen, die verschiedensten Bereich der Markenberatung und den Agentur-Alltag kennen zu lernen und so erste Berufserfahrungen zu sammeln.

Abschließend möchte ich mich auch nochmal bei dem ganzen Team für die tolle Aufnahme bedanken. Von Beginn an habe ich mich hier sehr wohl gefühlt und hatte schnell das Gefühl, dass man mir zum einen mit Rat und Tat zu Seite steht zum anderen aber auch meiner Meinung interessiert ist, deshalb ein dickes DANKE. Jetzt bin ich gespannt wohin mich mein weiterer Weg führen wird und was in den nächsten drei Monaten in der Welt und bei mir so passieren wird.

Tschüss. Und bis zum nächsten Mal!

Ludwig Terwesten

Ludwig Terwesten

Praktikant bei Dietrich Identity GmbH
Der angehende Markenstratege hat im Frühjahr 2016 sein Studium mit einem Bachelor im Bereich Brand Management abgeschlossen. Er freut sich darauf, sein theoretisches Wissen in die Praxis um zu setzten.
Ludwig Terwesten
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