Kommunikationsthemen, die uns 2018 beschäftigen werden

2018 hat auch bereits bei uns Fahrt aufgenommen. Die ersten neuen Positionierungs-Workshops finden statt, neue Markenprojekte im IT Bereich haben Ihren Kick-off und kommende Woche wird ein neues wissenschaftliches Buch beim Springerverlag von Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D. vorgestellt, bei dem wir einen Beitrag zum Thema Non-Profit Branding mit veröffentlichen.

Heute haben wir für unsere Blogleser in Teil 1 die ersten fünf Themen zusammen gefasst, was uns und unsere Kunden in der Kommunikation 2018 weiter beschäftigen wird.

1. Position beziehen bei kritischen Themen

Unser Dauerbrenner. Sie haben bereits die Einzigartigkeit Ihrer Marke erkannt, benannt und diese verwendet, um sie markentypisch zu positionieren. Aber in Zeiten von neuer politischer Ausrichtung (siehe GROKO), zunehmenden Rückfall in Denken in nationalen Grenzen bis hin zum Protektionismus sind Sie jedoch von einer anderen Art der Positionierung zurück geschreckt: Wie Sie sich und ihr Unternehmen bei einer aktuellen Veranstaltung, einer politischen Figur, einem globalen Thema usw. Stellung beziehen. Viele Marken sträuben sich dagegen Farbe zu bekennen. Natürlich ist das für jedes Unternehmen eine individuelle Entscheidung. Wenn Sie aber eine Position, Meinung oder Argument wählen, die sich an den Werten Ihres Unternehmens orientiert, wird es keine negativen Auswirkungen haben. Denn wollen Sie Mitarbeiter haben, die ihre Werte nicht teilen?

2. Verkaufen in Zeiten des Internet

Erinnern Sie sich an die Tage, an denen Verbraucher Marken- und Marketingbotschaften erhielten und dann ihre Kaufentscheidungen trafen, ohne jemals mit Marken zu interagieren? Diese Tage sind vorbei. Ich denke, es hat viel damit zu tun, dass Menschen sich immer mehr über soziale Netze kommunizieren oder es zunehmend schätzen ihre Erfahrung mit Produkten und Dienstleistungen in Bewertungsportalen anzugeben. Das bedeutet, dass Sie mit den Interaktionen Ihrer Marke wirklich leben müssen. Ihren Kunden zuhören und nicht nur Leistungen aufzuzählen. Mit den Kunden zu sprechen und nicht nur News zu veröffentlichen. Das „Wozu“ ihrer Marke deutlich zu machen und nicht nur zu verkaufen.

3. Soziale Medien nutzen

Soziale Medien werden jeden Tag mehr und mehr interaktiv, und ihre Nutzer wollen gehört und teilhaben, anstatt einfach Nachrichten zu empfangen. Bei Konsumgütern ist das in den sozialen Netzen schon zu beobachten. 2018 wird es auch die B2B Unternehmen stärker beschäftigen. Diese Arten von Szenarien funktionieren am besten, wenn jeder einen signifikanten Einfluss hat und die Meinung aller Mitglieder wichtig ist. Im Grunde sollte es ein Ort sein, an dem sich Ihre idealen Kunden bewegen können, um sich auszudrücken und akzeptiert zu werden.

4. Psychologie

Wie reagiert Ihr idealer Kunde auf verschiedene Reize? Und welche Emotion lässt sie die von Ihnen angebotene Lösung verfolgen? Wie werden Mitarbeiter zu glaubwürdigen Markenbotschaftern? Es besteht ein wachsender Bedarf an Branding- und Marketingexperten, die ein fundiertes Verständnis für die menschliche Psychologie haben und wissen, wie es funktioniert, um Menschen für ihre Marke zu gewinnen.

5. Das Warum formulieren

Die Menschen in Ihrer Zielgruppe wollen nicht einfach das beste Produkt oder den besten Service für ihre Bedürfnisse finden. Sie möchten wissen, warum Sie dieses Produkt anbieten, welcher sozialer Verantwortung Sie nachkommen und wie die mit Ihnen ausgegebenen Mittel ausgegeben oder investiert werden. Dieser Trend entsteht aus einer aufrichtigen Sorge um den Zustand der Welt und der Notwendigkeit neuer Kriterien im Entscheidungsprozess.

Teil 2 erscheint kommende Woche.

 

Fridolin Dietrich

Fridolin Dietrich

Markenberater bei Dietrich Identity
Der Diplom Kaufmann und Organisationspsychologe ist Günder von Dietrich Identity und verfügt über zwei Jahrzehnte internationale Praxiserfahrung in Industrie und Beratung. Sein Motto: "Wir verkaufen ein Produkt, dass jedes Unternehmen braucht, aber wenige haben. Echte Werte."
Fridolin Dietrich
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