In Sichtweite des Kölner Doms strömen die Besucher in die Halle 7 des Kölner Messegelände. Trotz des Sturms der gestern über Deutschland gewütet hat, wollen sie den neuen Treffpunkt aller Topmarken der Baubranche nicht verpassen. Denn wer plant, umsetzt und unterhält und das in Zukunft am liebsten digital, der ist hier richtig.

Von BIM bis Smart Home – die DIGI Bau in Köln soll die Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche werden.

Einer ist ganz vorne mit dabei: Martin Schuff, Inhaber und Geschäftsführer von Bechmann Software. Seit über 40 Jahren versorgt Bechmann mittlerweile 6000 Architekten, Planer oder Ingenieure mit der so wichtigen Ausschreibungssoftware Bechmann AVA.

Als Vorstandsmitglied des BVBS (Bundesverband Bausoftware e.V.) ist er in vielen nationalen BIM-Gremien aktiv. Und ganz vorne mit dabei, wenn es um Abstimmung mit den Verbänden und Kammern der deutschen Bauwirtschaft geht, die als Ziel die Koordination von BIM Projekten hat.

BIM ist das große Thema in der Baubranche

Building Information Modeling (BIM) bezeichnet eine neue Methode der digitalen Planung, bei dem alle Vorgänge rund um den Lebenszyklus eines Bauwerks miteinander in Verbindung stehen.

Kern des Ganzen bildet ein virtuelles, digitaler Zwilling des geplanten Gebäudes, das als zentrale Drehscheibe allen Beteiligten die notwendigen Projektdaten zur Verfügung stellt. Sämtliche Informationen sind dabei in einer einzigen Datenbank abgelegt, werden untereinander koordiniert und aktualisiert.

Bechmann bietet seit 2015 mit Bechmann BIM die Software Bau-Steine für Bemusterung, Mengenermittlung, Änderungsverfolgung und Auswertung von BIM-Modellen an. Genau das was zu Zeit so gefragt ist.

Wenn Martin Schuff über Bechmann BIM spricht, dann leuchten seine Augen. Die Begeisterung für die neuen Möglichkeiten von BIM, dass damit der Bauwirtschaft neue Wege zur Effizienz ermöglicht und Projektkoordination und -kommunikation erheblich vereinfacht und gestrafft werden, fasziniert ihn.

Aber die Entwicklung dieser Software bedeutete auch Veränderung im eigenen Unternehmen. Veränderung bei Struktur, Personal, Ausstattung. Und brachte Fragen und Unruhe ins eigene Unternehmen. Denn Veränderung liegt nicht jedem. Bechmann AVA mit den Software Bau-Steinen für Kostenplanung, Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung und Baukostencontrolling ist die stabile Säule des Unternehmens. Bechmann BIM mit dessen Software Bau-Steinen Sie die Baumaßnahmen und deren Kosten durchgängig digital planen können, muss sich erst noch beweisen.

Veränderung braucht Kommunikation

Zu Beginn jeder Veränderung überwiegt anfangs ein Denken in „Gegensätzen“. „Wir“ die „Anderen“. So auch bei Bechmann. Hier Bechmann AVA – dort Bechmann BIM. Anstehende Fragen wurden diskutiert, aber selten ausdiskutiert. Erst durch einen engagierten gegenseitigen Gedankenaustausch entwickelt sich dann ein Denken in Gemeinsamkeiten. In genau diesem Moment wurde das Thema Marke für Bechmann interessant.

Die Marke als Wertebündel, die Vision als Zukunftsbild.

Wichtig war Martin Schuff die Mitarbeiter auf dem Weg der Veränderung mitzunehmen. Durch die Einbeziehung der Mitarbeiter intern und Architekten, Ingenieure und Planer extern wurden mit einer Markenevaluation Insights erarbeitet, wo Stärken, Kompetenzen, Potentiale und Erwartungen stecken. Die Evaluation war Gold wert, denn es zeigte sich ganz jenseits aller Produktqualitäten, welche „Zuverlässigkeiten“ in Service-, Betreuung- und Vertriebsmitarbeitern stecken.

Mit diesen Stärken im Rücken wurde die Vision entwickelt.

Sie ist deshalb so wichtig, weil sie die Zukunft von Bechmann Software formuliert. Hierin findet sich das „warum“ Bechmann Software auf der Welt ist und warum sich Menschen in Zukunft für Bechmann engagieren sollen. Die Vision bedient sich der Bilder und Wünsche. Sie drückt eine Veränderung aus, die Martin Schuff mit seiner Organsiation erreichen will.

Es ist leicht im digitalen Bauen vorne mit dabei zu sein. Mit verlässlichen Lösungen. Für mehr Zeit.

Mit der Schaffung einer gemeinsamen Bechmann Unternehmensmarke, die sich als „Zeitsparer im digitalen Bauen“ positioniert und mit „innovativ“, „kunden-orientiert“ und „verlässlich“ Werte formuliert, die die „Bechmann Art& Weise“ beschreiben. Dies ermöglicht allen Mitarbeitern, speziell im Vertrieb eine klare und eindeutige Beziehungsebene zu Kunden und Partnern aufzubauen, ganz unabhängig von den Produkten. Und als Wertebündel symbolisieren sie die Spielregeln der Veränderung und geben Antworten auf die Frage, wie Services, Verhalten und Kommunikation in Zukunft aussehen sollen.

Bechmann Software mit Zukunft

Der Erfolg der Marke Bechmann beruht auf seiner Markenidentität, die schrittweise entdeckt und sensibel umgesetzt werden muss. Sie erfordert ein sukzessives Arbeiten am Markenauftritt auf allen Ebenen. Das braucht Zeit und Kommunikation, denn neben der Entwicklung der neuen Unternehmensvision und der Markenwerte sind Design, Kommunikation und entsprechend kundenorientierte Verhaltensweisen weitere Instrumente, damit Bechmann auch in den nächsten 40 Jahren die Zukunft im Bauen ganz vorne mit gestaltet.

Ich habe Martin Schuff, Inhaber und Geschäftsführer nach seinen ersten Erfahrungen gefragt:

1. Lieber Martin Schuff, warum hatten Sie sich für einen neuen Markenauftritt entschieden?
Martin Schuff: „Gut acht Jahren nach der Übernahme der Verantwortung für das Unternehmen BECHMANN schien es mir notwendig die Ausrichtung des Unternehmens und damit auch die Kommunikation in unsere Märkte zu überprüfen und an die Veränderung anzupassen. Ein wichtige Triebfeder für diese Entscheidung ist die zunehmende Digitalisierung des Bauens und damit die wachsenden Anforderungen an unser Unternehmen mit unseren Kunden neue Partnerschaften zu gestalten.“
2. Worin sehen Sie bisher die größte Stärke der neuen Bechmann Markenidentität?
MS: „Wir sind uns auf dem Weg zur unserer neuen Markenidentität unsere Stärken und  – so schmerzhaft es ist – unserer Schwächen sehr bewusst geworden. Das bedeutet eine sukzessive notwenige Neuausrichtung unserer Aussen- und Innenkommunikation. Wichtig ist mir mit unserem neuen Markenkern den geänderten Anforderungen aus dem Markt gerechter zu werden und unser Handeln an unserer erarbeiteten Wertewelt auszurichten, an dessen Entwicklung die Bechmann Mitarbeiter beteiligt wurden.“
3. Was war die größte Herausforderung und was können Kunden und Mitarbeiter noch in 2020 erwarten?
MS: „Die Veränderungen der Prozesse bei unserer Kunden und Anwendern im digitalen Bauen sind sehr viel dynamischer als dies in der Bauplanerwelt bisher der Fall war. Dies bedeutet aber auch für uns sich diesen ständen Änderungsprozessen anzupassen. Diese Herausforderung an die eigne Flexibilität und die deutlich stärkere Ausrichtung unseres Unternehmens an die sich schnell verändernden  Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden ist wohl die Größte. Aber es ist auch gleichzeitig die große Chance Kunden neue digitale Arbeitswerkzeuge zur Verbesserung ihrer Effektivität und unseren Mitarbeitern neue Arbeitsumfelder und Entwicklungsperspektiven zu bieten.“
Fridolin Dietrich
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