Die Positionierung – 5 Wege für den entscheidenden Unterschied

Dietrich Identity - Positionierung

Sein Produkt, Marke oder Unternehmen so am Markt zu positionieren, dass sie sich klar und eindeutig, sowie auf positive Art und Weise vom Wettbewerb abgrenzen ist nach wie vor eine große Herausforderung für Marketingleiter oder Agenturmitarbeiter. Die 2-4 Sätze einer  Positionierung können über Erfolg oder Misserfolg einer Unternehmung entscheiden. Während sie die zentrale Aufgabe hat, das Unternehmen vom Wettbewerb zu differenzieren, muss sie auch authentisch formuliert sein – sprich das Unternehmen muss die Positionierung auch leisten können. Ein Marketingprofi kann sich dabei zahlreicher, verschiedener Positionierungsarten bedienen, um den entscheidenden Unterschied seines Unternehmens zu formulieren. Wir stellen heute 5 interessante Möglichkeiten vor.

1. Positionierung über sachlich nachprüfbare Eigenschaften
Eine Möglichkeit eine Marke zu positionieren, ist die Positionierung über sachlich nachprüfbare Eigenschaften. z.B. das älteste Café Münchens oder das sparsamste Auto der Welt.

2. Verwendungsorientierte Positionierung
Manchmal bietet es sich an, eine Marke in eine neue Schublade zu packen, indem man die Marke an eine konkrete Verwendungssituation koppelt z.B. Merci als die Schokolade zum Danke sagen.

3. Kategorie Positionierung
Besonders starke Marke haben es geschafft ihr Produkt stellvertretend für die gesamte Kategorie zu positionieren. So verlangen wir z.B. nach einem Tempo statt nach einem Taschentuch oder kaufen Nutella statt Nuss-Nougat-Creme.

4.Emotionale / Kommunikative Positionierung
Produkte und Marken, die sich in einem gesättigten Markt befinden oder von Natur aus wenig Differenzierungsspielraum mit sich bringen, setzen oft auf eine emotionale Positionierung. Hierbei werden ein oder mehrere emotionale Kernelemente in der gesamten Markenkommunikation eingesetzt und zahlen so kontinuierlich auf eine Emotion ein. z.B. Marlboro mit den Emotionen Abenteuer&Freiheit (kommuniziert durch eine „Wild-West-Szenerie“ und den Marlboro-Cowboy).

5. Konkurrenzorientierte Positionierung / Me-Too-Positionierung
In manchen Fällen ist es allerdings nicht beabsichtigt sich zu differenzieren. Mit der konkurrenzorientierten Positionierung wird versucht sich gezielt an die Positionierung des Marktführers anzuheften. In Verbindung mit einer Niedrig-Preis-Strategie nimmt man so die Stellung der günstigen Alternative ein.

Andreas Lenz

Andreas Lenz

Junior Berater bei Dietrich Identity
Der Diplom-Kommunikationswirt und Bachelor-Absolvent in Management & Marketing unterstützt die Berater im Projektmanagement von Identitäts- und Markenprojekten. Sein Spezialgebiet sind Projekte rund um die digitale Transformation.
Andreas Lenz
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