Warum das kommunikativ Richtige und nicht das kreativ Gefällige wichtig ist.

Die Leistungen eines Handwerksbetriebes für seine Kunden sind zahlreich. Die Nachfrage nach guten Handwerkern noch zahlreicher. Doch Nachfrage alleine nutzt wenig, wenn die eigenen Leistungen nicht anerkannt werden. Gerade vor dem Hintergrund des Wettbewerbes kommt es darauf an, dass Handwerker eindeutig Stellung beziehen, um sich von der Konkurrenz abzuheben – und das gelingt am Besten, indem sich das Unternehmen auf seine Stärken besinnt.

Je fester und entschlossener Unternehmer also das „Einzigartige“ herausarbeiten und vertreten, desto leichter können Sie Ihr Unternehmen in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt voranbringen. Inhabergeführte Unternehmen haben oft Hemmungen, die Corporate Identity anzufassen. Doch gerade bei ihnen lohnt es sich, mutig zu sein. Denn es geht heute mehr denn je um Sichtbarkeit und damit auch um Konkurrenzfähigkeit.

Was braucht es dazu?

Die eigene Leistung – der Schlüssel zum Erfolg

Um Erfolg zu haben, müssen Handwerksunternehmen das, was Sie können überragend gut können. Sich auf die Stärken zu konzentrieren und diese entsprechend zu formulieren – das ist die Aufgabe. Dabei ist es nicht immer ratsam, nur die Produkte in den Vordergrund zu stellen. Guter Service und attraktive Zusatzleistungen werden vom Kunden oft viel mehr geschätzt.

Das Verhalten – Ausdruck von Stärke

Bei der Dimension „Verhalten“ geht es darum, die Leitsätze des Betriebes zu formulieren, an denen sich Mitarbeiter und Kunden orientieren können. Wichtig ist, dass diese Leitsätze kurz und eindeutig formuliert sind, so dass sie leicht nachvollziehbar sind. Natürlich muss sich auch der Chef daran halten und die Corporate Identity seines Unternehmens vorleben. Denn: Auch die Selbstwahrnehmung ist wichtig, genau wie die Einbindung der Mitarbeiter: Wer frühzeitig nach innen kommuniziert, was den Kern der Stärke ausmacht, kann auf die Partizipation der Mitarbeiter setzen, die die Kompetenzen wiederum nach außen tragen.

Ein Erscheinungsbild – auch Emotionen ansprechen

Geschäftspapier, Publikationen, Firmenfahrzeuge und Berufskleidungen sollten einen hohen Wiedererkennungswert haben. Ein durchgängiges Logo, einprägsam, ist das beste Aushängeschild für den Betrieb. Auf Kontinuität achten – Wer den Markt alle paar Jahre mit einem neuen Erscheinungsbild konfrontiert, verliert an Glaubwürdigkeit und Identität. Je mehr Sinne aber in die Kommunikation integriert werden, desto größer ist die Erlebbarkeit und damit die Merkfähigkeit.

Wir haben in den vergangen 15 Jahren viele Kunden begleitet und deren Positionierung gezielt geschärft. Von 10 bis zu 10.000 Mann/Frau Organsiationen. Immer war es dabei das Ziel, Unterneh­menskompetenzen „auf den Punkt“ zu bringen – strategisch, kulturell und visuell. Denn das gilt nicht nur bei Handwerksbetrieben.

Fridolin Dietrich

Fridolin Dietrich

Markenberater bei Dietrich Identity
Der Diplom Kaufmann und Organisationspsychologe ist Günder von Dietrich Identity und verfügt über zwei Jahrzehnte internationale Praxiserfahrung in Industrie und Beratung. Sein Motto: "Wir verkaufen ein Produkt, dass jedes Unternehmen braucht, aber wenige haben. Echte Werte."
Fridolin Dietrich
0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.