Die Marke Krankenhaus

Die Konsumgüterindustrie beweist seit Jahren: Markenbildung ist ein Wettbewerbsvorteil. Dabei rückt die subjektive Wahrnehmung bei der Kaufentscheidung in den Vordergrund. Nun kann ein Patient oder potentieller Mitarbeiter die Leistung eines Krankenhauses als Außenstehender schwer beurteilen. So bleiben ihnen nur alternative Bewertungskriterien. Hier spielt die Wahrnehmung der Marke eine zentrale Rolle.

Vertrauen, Glaubwürdigkeit und emotionale Werte sind dabei wichtige Erfolgskriterien. Ermöglicht werden diese nicht durch Hochglanzbroschüren, sondern vielmehr durch das einheitliche Markenimage und die Markenidentität.

Je mehr Markenimage und -identität übereinstimmen, desto eher steigt das Interesse an der Marke sowie ihr Wert. Wichtig dabei ist, dass man schnell eindeutig gegenüber Mitarbeitern und Öffentlichkeit Stellung beziehen kann. Und das gelingt viel einfacher, indem sich das Krankenhaus mit der Schaffung einer gemeinsamen Marke eine Orientierung nach innen und außen gibt.

Die neue Marke kann dabei Signalgeber und Motor für weitere Entscheidungen sein. Der Marke kommt dabei eine besondere Rolle zu. Als Nutzen- und Wertebündel symbolisiert sie die Spielregeln der Veränderung und gibt Antworten auf die Frage, wie Leistungen, Verhalten und Kommunikation in Zukunft aussehen sollen. Die Marke wird zum Ausdruck der neuen Krankenhaus-Identität, kommuniziert die Vision zum Markt und schafft einen klaren Bezugsrahmen für alle.

 

Stefanie Schatz

Stefanie Schatz

Beraterin bei Dietrich Identity
Ihren Magister in Sprachwissenschaften und Psychologie hat sie um ein Diplom als PR-Beraterin erweitert. Heute teilt Stefanie Schatz ihre Erfahrungen auch als Dozentin an diversen Akademien.
Stefanie Schatz
0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.