Welche Regeln Sie beachten sollten, wenn es um hochwertigen Social Media-Content geht.

Laut einer aktuellen YouGov-Studie gilt jeder dritte Deutsche als Content-affin. Doch neben dem Mehrwert für den Leser spielen auch andere Gesichtspunkte eine Rolle. Es geht darum dafür zu sorgen, dass sich die Leser auf ihre Website oder Ihren Blog durchklicken, um dort in einen näheren Dialog mit Ihnen und Ihrer Marke einzusteigen. Mit den folgenden 5 Tipps sorgen Sie dafür, dass Ihre Inhalte wirklich angeklickt werden.

1. Sprechen Sie direkt Ihre Zielgruppe an

Mit einer einfachen Methode sorgen Sie sofort dafür, dass Ihre Texte zugänglicher werden. Sprechen Sie den Leser direkt an. Verwenden Sie „Du“ (oder „Sie“), „Dein“ (oder „Ihre“), um einen Kontakt herzustellen.

Wenn Sie potenzielle Leser fesseln wollen, machen Sie Ihren Beitrag zum persönlichen Anliegen. Und fragen Sie sich immer, ob Ihr Post das Zeug dazu hat, dass Sie ihn selbst anklicken würden.

2. Machen Sie Ihre Leser neugierig

Nutzen Sie überraschende Fakten, eine Statistik oder ein persönliches Zitat, um die Neugier zu schüren. Das funktioniert, denn die Menschen werden neugierig, wenn sie etwas entdecken, das nicht ihren Erfahrungen entspricht. Ein weiterer Weg, um Neugier zu wecken: Stellen Sie eine Frage! Das regt zum Nachdenken über das eigene Wissen zum Thema an (und wie viel es da womöglich noch zu lernen gibt…). Nutzen Sie diese Technik aber mit Vorsicht, weil eine Frage in der Überschrift Ihren Post als Clickbait kennzeichnen kann, wenn Sie keinen Kontext zum tatsächlichen Inhalt herstellen, der den Leser nach dem Klick erwartet.

3. Stellen Sie den Nutzen für den Leser heraus

Stellen Sie sicher, dass Ihre Social Media-Posts die Frage „Was ist für mich dabei?“ aus der Leserperspektive beantworten. Welche Vorteile haben Ihre Leser, wenn sie Ihren Content lesen? Welche Probleme können sie vermeiden? Sorgen Sie für einen klaren Nutzen, der sich für Ihre Leser auszahlt. Denn: Warum sollten sie weiter klicken, um mehr zu erfahren? Wenn Sie nicht genau genug nachgeforscht haben, um diese Frage klar und ehrlich zu beantworten, haben Sie Ihrer Zielgruppe nichts zu sagen.

4. Einfache Sprache gewinnt

Forscher haben sich mit dem Online-Leseverhalten beschäftigt und herausgefunden, dass die Menschen im Web wenig lesen, sondern Texte nur überfliegen. Der Umgang mit den Feeds in den sozialen Netzwerken ist ähnlich: Die Leute scannen Texte Wort für Wort nach Inhalten, die sie ansprechen oder ihren Daumen auf dem Mobilgerät stoppen. Die beste Methode, um die Aufmerksamkeit von Followern zu wecken und sie zum Klicken zu motivieren, ist eine klare und einfache Sprache.

Verzichten Sie auf mehrsilbige Wörter, wenn es auch ein einsilbige tun. Verwenden Sie aktive Sätze (statt passive), um Ihre Satzstruktur einfach und leicht verständlich zu halten.

5. Die Posts leben vom Teilen

Marktforschungen zeigen, dass die meisten Klicks auf Beiträge nicht über die Publisher, sondern über Posts, die von Freunden und Kontakten geteilt werden, erfolgen. Im Klartext: Ihre meistgeklickten Social Media-Posts werden vielleicht von Leuten geschrieben, die Sie noch nie getroffen haben – Ihren Lesern und deren Fans. Nutzen Sie Social Media-Sharing-Buttons, die es anderen erleichtern, Content von Ihrer Website in ihren Social Media-Kanälen zu teilen, um Ihren Referral-Traffic zu erhöhen.

Im nächsten Blogbeitrag kommende Woche geht es um die feinen Unterschiede bei den verschiedenen Social-Media-Kanälen.

Fridolin Dietrich

Fridolin Dietrich

Image und Markenberater bei Dietrich Identity
Der Diplom Kaufmann und Organisationspsychologe ist Günder von Dietrich Identity und verfügt über zwei Jahrzehnte internationale Praxiserfahrung in Industrie und Beratung. Sein Motto: "Ein Logo ist ein Kennzeichen. Eine Marke hat Werte und Haltung."
Fridolin Dietrich
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