Wer sich dauerhaft auf dem Markt etablieren will, für den ist eine starke Marke unverzichtbar.

Denn ein starke Marke führt zu mehr Wiedererkennungswert, mehr Markenwahrnehmung und somit besserer Leistung. Langfristig baut sich somit auch Image und monetärer Markenwert auf. Gerade Gründer und Start-ups sollten daher bereits am Anfang an  Positionierung  und Markenvisualisierung denken und in Ihrer Wachstumsstrategie integrieren.

Wir alle erleben Marken täglich in den verschiedensten Bereichen und Touch-points. Im Web, im interaktiven Netzwerk, in der Werbung, im Geschäft, in Bewertungs- und Empfehlungsportalen, in Flyern, in der E-Mail Signatur und so weiter und so fort. Ein besonderer Name, eine besondere Visualisierung des Logos schafft dabei Wiedererkennung und Erinnerung.

Positionierung steht für das Finden von Antworten auf die Fragen

  • Wer bin ich?
  • Wie bin ich?
  • Was zeichnet mich besonders aus?
  • Wohin will ich?

Steht die Positionierung wird das visuelle Erscheinungsbild, die Markenvisualisierung wichtig. Wir alle reagieren auf Bilder, Farben und Formen, deshalb wird das Corporate Design des Logos, der Claim und die Farb- und Bildwelt auch entscheidend für die Wiedererkennung und Erinnerung beim Kunden. Dazu gehören die Grundelemente wie

  • Logo
  • Schrift
  • Farben
  • Formen
  • Bildsprache
  • Layout-Typik

ebenso wie die Anwendungen, sei es

  • Website
  • Visitenkarten
  • Geschäftspapiere
  • Flyer
  • Verpackungen
  • Anzeigen
  • Beschriftungen aller Art
  • oder auch das Corporate Interieur, das Umfeld in dem die Mitarbeiter tätig sind.

Dabei gilt es darauf zu achten, dass das Corporate Design

  • konsistent in seiner Erscheinung,
  • konsequent in seiner Durchgängigkeit,
  • wirkungsvoll in seiner Umsetzbarkeit,
  • differenzierend in seinem Wettbewerbsumfeld
  • und am Ende auch eine gestalterische Umsetzung seiner Markenstory ist.

Das wird besonders bei einem Kunden der Gemeinschaftsverpflegung deutlich. Um die Kernkompetenz von SpeiseZeit, die Fokussierung auf die individuellen Bedürfnisse der Einrichtungen wie Heime, Unternehmen, Schulen deutlich zu machen, war ein neuer Marktauftritt notwendig. Das Fallbeispiel können Sie hier lesen.

Aber Achtung: Wenn das neue Logodesign mehrere Interpretationen zu lässt und der Kunde überlegen muss, was gemeint ist, sind Sie auf dem falschen Weg. Ebenso  Negativ- oder Anzüglichkeitsassoziationen sind selten ein guter Start. Ebenso wenn Sie Farben und Formen zu sehr nach Ihrem Geschmack beurteilen. Das Design muss der Marke und nicht Ihnen gerecht werden.

Ein Logo ist eine Kennzeichnung, eine Marke hat Wert(e)

Dauerhaftes Branding bedeutet aber auch der Aufbau einer Marke, die mehr als ein Logo ist. Die Markenidentität beschreibt das Zusammenspiel von Vision, Werten und Markenbotschaften zu den unterschiedlichen Kunden und Partnern. In unterschiedlichen Markenmodellen, wird die Marke definiert. Aber auch hier gilt. Nur das passende Markenmodell ermöglicht einen effizienten Einsatz Ihrer Marke. Es gibt Markenmodelle, die passen bei Konsumgütern, andere eignen sich besser bei Dienstleistungsmarken und Dritte wiederum reichen bei kleinen Organisationen vollkommen aus. Hier ist Erfahrung im Umgang mit Markenmodellen gefragt.

Dennoch gilt: Gutes Branding ist werte-orientiertes Branding. Denn hinter dem Markenkern stehen Werte, wie die Idee umgesetzt werden soll. Wie die Marke gelebt und verstanden werden will. Tesla möchte zum Beispiel die Zukunft des Autos mit zukunftsweisenden E-Technologien, Fahrspaß und Luxus gestalten. Die deutschen Automobilhersteller sehen die Zukunft der Autos eher in kombinierten Antrieben, in einer Verbindung aus Tradition und Zukunft. Die Wertebene ist also ganz entscheidend für die Ausgestaltung, Lebendigkeit und Botschaften der Marke.

Markenbildung als Prozess

Oft wird vergessen, dass Markenaufbau ein Prozess ist und keine Aufgabe, die mit einem Auftrag an eine Agentur erledigt ist. Markenbildung ist die Zeit, die Sie sich nehmen um die eigene Positionierung und den eigenen Wert zu formulieren, den Markt zu eruieren, die Vorstellungen und Erwartungen Ihrer Kunden zu verstehen und das ganze dann in eine Markenidentität zu giessen, die Ihnen wie ein Fluchtpunkt in einer perspektivischen Zeichnung die Ausrichtung Ihrer Kommunikation erleichtert.

Gehen Sie das von Start beginnend an, ersparen Sie sich viel Zeit, Nerven und Geld um anfängliche Irrtümer nachträglich zu optimieren. Und wenn Sie selbst nicht weiter kommen. Fragen Sie doch uns. 15 Jahre Erfahrung aus über 300 Projekten könnten Ihnen weiter helfen. Zum Beispiel mit einem Positionierungsworkshop.

Fridolin Dietrich

Fridolin Dietrich

Markenberater bei Dietrich Identity
Der Diplom Kaufmann und Organisationspsychologe ist Günder von Dietrich Identity und verfügt über zwei Jahrzehnte internationale Praxiserfahrung in Industrie und Beratung. Sein Motto: "Wir verkaufen ein Produkt, dass jedes Unternehmen braucht, aber wenige haben. Echte Werte."
Fridolin Dietrich
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