1. Sie wissen wie es läuft.

Das ist doch nicht auszuhalten. Alle wollen neuerdings mitreden. Dabei wissen Sie doch ganz genau wie Ihre Mitarbeiter ticken. Sie schätzen bewährte Dinge und das sehen ihre Mitarbeiter genau so. Und was ihre Kunden brauchen und denken, das ist ihnen von allen sowieso am Klarsten. Gott sei Dank gibt es Menschen wie Sie. Sie wissen alles und vor allem schon bevor die anderen überhaupt nachzudenken beginnen. Da muss man nicht lange nachfragen, Workshops oder gar Befragungen oder Analysen durchführen. Ist doch alles so klar und offensichtlich. Und das seit Jahren. Also zack aufs Papier. „Frau Müüülleeeer…, zum Diktat!“

2.  Sie lieben Superlative.

Geld und Größe sind die wahren Währungen der Anerkennung. Wenn es also um die Entwicklung von Unternehmensleitbilder geht, dann gilt nur „DER Anbieter für xxx“, „Führender Hersteller in xyz“ oder „Bester xxx für yyy“. Da wird auf einen Satz klar wo die Stärke ist. Und der Stärkere hat schon immer gewonnen. Das Geschäftsleben ist nichts für Weicheier. Da braucht es Durchsetzungsvermögen, klare Ansage und harte Kante. Und wer auch noch eine Vision braucht, der soll doch gleich zum Arzt gehen.

3. Partizipation ist was für Unentschlossene.

„Bottom-up statt top-Down“, wer hat sich das nur ausgedacht? Alle Mitarbeiter mitnehmen, damit sie doch nur „mit rudern“. Wer hat die Zeit und wer soll das bezahlen?  Und dann noch diese ganze Wertschätzungsnummer. Pah. „Funktionale“ Werte, „prozess-orientierte“ Werte oder noch schlimmer „weiche“ Werte. Harte, leistungsorientierte, die zählen für Sie. Werte wie „effizient“, „wirtschaftlich“, „kompetent“ haben „Tradition“ für Sie. Nein, sie brauchen kein Leitbild, keine Unternehmensleitbildprozesse und Leitlinien. Das ist nichts für Sie.

Denn: Bei einem Leitbild geht es darum, für alle den  Sinn und Zweck der Arbeit besser verständlich zu machen.

Das „Big picture“ zu sehen und Orientierung zu bekommen. Für jeden einzelnen Mitarbeiter die Differenzierungsstärke des eigenen Unternehmens zu erkennen. Das Leitbild ist die inhaltliche Klammer, die die Aktivitäten ihres Unternehmens und seiner Mitarbeiter vereint und somit eine Basis für die Erreichung gemeinsamer Ziele schafft.

Wenn Sie das doch interessiert, dann sollten Sie weiterlesen

Denn genau deswegen unterstützen wir Unternehmen mit unseren aktiven Leitbildprozessen so gerne. Gemeinsam zu erarbeiten wie genau dieser strategische Überbau des Unternehmens definiert werden soll. Dabei sorgt der Aufbau unserer Strategiepyramide dafür, dass je weiter man in den Ebenen nach unten geht – von der Vision über die Mission, den Werten, der CI bis zu den Zielkategorien und Zielen – desto breiter und konkreter die Ausformulierungen und Inhalte werden.

So entwickelt und definiert sich ein „roter Strategiefaden“, der allen gleichermaßen einen Blick aus der Helikopterperspektive ermöglicht und nicht selten die Motivation und Leidenschaft fördert, Zeiten des starken Wandels gemeinsam zu meistern.

Auch wenn Ihnen manchmal das Unerwartete begegnen wird. Das müssen Sie dann auch aushalten.

Fridolin Dietrich

Image- und Markenberater bei Dietrich Identity
Der Diplom Kaufmann und Organisationspsychologe ist Gründer von Dietrich Identity und verfügt über zwei Jahrzehnte internationale Praxiserfahrung in Industrie und Beratung. Sein Motto: "Ein Logo ist ein Kennzeichen. Eine Marke hat Werte und Haltung."
Fridolin Dietrich

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